Europas absehbarer Untergang

„Das Europa, das Sie durch Besuche kennen, oder durch ihre Eltern oder Freunde, steht kurz vor dem Zusammenbruch“, sagte Geert Wilders letztes Jahr in einer Rede in den Vereinigten Staaten. Der Chef der volksnahen niederländischen Freiheitspartei fügte hinzu: „Wir werden gegenwärtig Zeugen tief greifender Veränderungen, die Europas Zukunft für immer verändern und den Kontinent in – wie Ronald Reagan sagte – ‚tausend Jahre Finsternis’ stürzen werden.“ Und nicht nur Europa, sondern ebenso Amerika.

(Von Pamela Geller, The Washington Times vom 30. Dezember 2009, Übersetzung: Israel_Hands)

Waren Sie kürzlich einmal in Europa? Fanden Sie es schlimm? Das Schlimmste haben Sie noch gar nicht mitbekommen. Die Verabschiedung des Vertrags von Lissabon, den Präsident Obama so sehr lobte, war der Sargnagel für die nationale Souveränität in Europa. Die Menschen in Europa widersetzten sich dem Vertrag, wurden jedoch niedergebügelt von ihren politischen Eliten und der fehlenden Führerschaft Amerikas in der gegenwärtig herrschenden Ära unseres marxistischen, kollektivistischen Präsidenten.

Am 1. Januar 2010 wird ohne großes Aufsehen oder Kontrolle ein verheerender und selbstmörderischer Vertrag in Kraft treten, der sich Euro-mediterrane Partnerschaft (EUROMED) nennt. Es erscheint unfassbar, dass eine derartig folgenreiche und geradezu erdbebenartige kulturelle Umwälzung angeordnet und in Gang gesetzt werden konnte, ohne dass die Mainstream-Medien sich auch nur im Mindesten rührten.

Warum sollte das die Amerikaner scheren? Es sollte sie scheren, weil dieser Global-Irrsinn – unserem „Weltpräsidenten“ sei Dank – auch unsere Ufer erreichen wird. Die europäische Menschenrechtsorganisation Stop the Islamisation of Europe (SIOE) hat unermüdlich darauf hingewirkt, diesen von der EUROMED verfolgten Pan einer muslimischen Masseneinwanderung öffentlich zu machen.
Eine Stellungnahme auf der Website der SIOE brandmarkt die Heimlichkeit des ganzen Vorgangs: “Es wirkte wie ein Schock, von diesen Plänen zu vernehmen und zugleich zu wissen, dass dänische Politiker und eine [feige] dänische Presse – die sonst so stolz auf ihren kritischen Geist ist – das dänische Volk nicht über dieses Projekt, das im Januar beginnt, informiert hat.”

Dies wurde auch auf der Konferenz sehr deutlich. Nur ganz wenige Politiker nahmen daran Teil und keinerlei Medienvertreter. Jene Politiker, die teilnahmen, hatten offenkundig noch nie von dem Euro-mediterranen Projekt gehört. Das Ziel der Euro-mediterranen Kooperation besteht darin, eine neue Große Europäische Union zu schaffen, die Europa und Nordafrika sowie das Mittelmeer als künftiges ‚Eurabisches Meer’ umfasst. Gewonnen werden soll eine ‚umfassende politische Partnerschaft’, einschließlich einer ‚Freihandelszone mit wirtschaftlicher Verflechtung’; ‚erheblich mehr Geld für die Teilnehmer’ (will heißen, mehr europäisches Geld fließt nach Nordafrika); sowie eine ‚kulturelle Partnerschaft’ – will heißen, Import der islamischen Kultur in das post-christliche Europa.

Der SOIE zufolge besteht der euro-mediterrane Plan darin, „Europa zu islamisieren. Demokratie, Christentum, europäische Kultur und die Europäer selbst sollen aus Europa verdrängt werden. 50 Millionen Nordafrikaner aus islamischen Ländern sollen in die EU importiert werden.“

Sie glauben das nicht? Es geschieht bereits. Die britische Tageszeitung Daily Express berichtete im Oktober 2008 über „ein umstrittenes, mit Steuergeldern finanziertes ‚Job Center’“, das zu jener Zeit in Mali eröffnet wurde als „lediglich erster Schritt, um ‚den freien Personenverkehr zwischen Afrika und der EU zu fördern’. Brüsseler Ökonomen behaupten, dass Britannien und andere EU-Staaten bis zum Jahr 2050 56 Millionen Immigranten als Arbeitskräfte ‚brauchen’, um den ‚demographischen Niedergang’ auszugleichen, der sich aus sinkenden Geburtsraten und steigenden Sterberaten in ganz Europa ergibt.“

Um diesen Niedergang wettzumachen, soll ein „Blue Card“-System geschaffen werden, das es Karteninhabern gestattet, sich innerhalb der Europäischen Union frei zu bewegen und überall eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis zu genießen – ebenso wie das uneingeschränkte Recht, Sozialleistungen zu beanspruchen.

Eine islamische Bevölkerung, die ungehindert aus Afrika nach Europa übersiedelt, bedroht Amerika. Am Weihnachtstag 2009 flog ein nigerianischer Muslim von Amsterdam nach Detroit und versuchte, im Flugzeug eine Bombe zur Explosion zu bringen – nachdem er ohne Pass an Bord des Fliegers gelassen worden war. Die Euro-mediterrane Partnerschaft wird dschihadistische Terror-Anschläge wie diesen noch einfacher machen.

Und kaum in Europa, haben Muslime bereits damit begonnen, Sonderrechte und Zugeständnisse einzufordern. IslamOnline berichtete am 21. Dezember, dass „muslimische Aktivisten aus 26 europäischen Ländern zusammentrafen, um den ersten Rechte-Rat zu gründen, der europäische Muslime über ihre Rechte aufklärt, das Ansteigen der Islamophobie überwacht und Muslimrechte an europäischen Gerichtshöfen verteidigt.“

Ali Abu Shwaima, ein in Italien ansässiger Muslimführer, erläutert: „Wir glauben, dass europäische Menschenrechtsgruppen nicht genug tun, um die Rechte der Muslime zu verteidigen. Daher waren wir der Meinung, dass wir diesen neuen Rat benötigen, vor allem damit alle Gesetze und Verfassungsbestimmungen in Europa die Religionsfreiheit respektieren und jeglichen Formen von Diskriminierung und Rassismus entgegen treten.“

„Islamophobie“, „Diskriminierung“ und „Rassismus“ sind sämtlich Begriffe, die Muslime in Europa und Amerika benutzen, um die Menschen zu verunsichern und glauben zu machen, die Täter des islamischen Terrors seien die eigentlichen Opfer. Und es funktioniert: Wilders wird in den Niederlanden vor Gericht gestellt – und nicht all die islamischen Hass-Verbreiter, die er bekämpft. Das muss so sein, um die Eintracht zwischen den islamischen und nicht-islamischen Mitgliedsstaaten der Euro-Mediterranen Partnerschaft zu fördern.
Dieser Internationalismus zerstört bereits das, was Europa frei und groß gemacht hat. Und nunmehr scheint Mr. Obama vorzuhaben, dasselbe mit Amerika anzustellen.

(Pamela Geller betreibt die Website Atlas Shrugs. Zusammen mit Robert Spencer hat sie das für Juli 2010 im Verlag Simon and Schuster angekündigte Buch „The Post-American Presidency: The Obama Administration’s War on America“ verfasst.)