| Linkspartei brüskiert Israels Staatspräsidenten |
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Der israelische Staatspräsident Shimon Peres hielt anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz im Reichstag eine Rede vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Führungsfigur der Kommunistischen Plattform und designierte Vize-Parteichefin der Linkspartei, Sarah Wagenknecht und drei ihrer Fraktionskolleginnen standen als einzige der Parlamentarier demonstrativ nicht auf, um Peres den ihm gebührenden Respekt zu bezeugen. Dass Wagenknecht nun parteiintern in die Kritik geraten ist, mag angesichts der antiisraelischen Strömung mit Tendenz zum Antisemitischen innerhalb der Mauerbauer-Partei zunächst überraschen. Es wird aber erklärlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass man nach außen hin diesen Eindruck vermeiden will. Zudem ist es wohl ein willkommener Anlass, Wagenknecht jede Ambition auf den derzeit vakanten Parteivorsitz zu nehmen. Die Klassenkampfamazone ist noch nicht mal für die Wähler der Partei vermittelbar, die der “DDR”-Diktatur nachtrauert.. Wir können also auch künftig davon ausgehen, dass “Die Linke” unter dem antifaschistischen Kampf weiterhin die Agitation gegen das jüdische Volk versteht. In bester Tradition der DDR, die ja bekanntlich die Araber tatkräftig mit Waffen und Soldaten gegen den zionistischen Erzfeind unterstützte. Wagenknecht und ihre ach so tapferen Mitstreiterinnen aus den Reihen ihrer Bundestagsfraktion haben damit lediglich gezeigt, wie ein beträchtlicher Teil der Partei denkt. Das Handeln sagt mehr als Worte!
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