| Bundestagsvizepräsidentin fordert Aussetzung der Meldepflicht |
|
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) fordert die Abschaffung der Meldepflicht, damit illegale Einwanderer zum Arzt gehen können und vor dem Arbeitsgericht klagen können. Die Junge Freiheit schreibt: Die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) schätzt die Zahl der illegalen Einwanderer in Deutschland auf „500.000 Menschen, die ohne Papiere leben“. Davon seien rund 170.000 Kinder, sagte die Politikerin in einem Gespräch mit dem SWR. Für die illegalen Einwanderer forderte die Grünen-Politikerin eine Aussetzung der Meldepflicht. Krankenhäuser, Schulen und Arbeitsgerichte müßten aus der im Aufenthaltsgesetz festgelegten Meldepflicht „rauskommen“, sagte Göring-Eckardt. „Viele der Papierlosen trauen sich schlicht und ergreifend nicht zum Arzt“, beklagte die Politikerin, die auch Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ist. Dadurch soll den 170.000 Kindern der Besuch von Kindergärten und Schulen ermöglicht werden. Auch vor Arbeitsgerichten solle die Meldepflicht aufgehoben werden, wenn Illegale als Zeugen in eigener Sache aussagen. Damit soll verhindert werden, daß sie „schamlos ausgebeutet“ werden. Oppositionsparteien wollen auch mehr Rechte für Illegale Dann kann man auch gleichzeitig fordern, dass die Polizei straffällige Migranten nicht mehr zur Anzeige bringt, da sie fürchten müßten ausgewiesen zu werden.
|