Muezzin darf in Rendsburg rufen

Zwischen 6 und 22 Uhr darf der Muezzin der Centrum-Moschee Rendsburg rufen. Das verkündete heute in einer Pressekonferenz der Rendsburger Bürgermeister Breitner (SPD). Die Stadtverwaltung hatte nach Einreichung eines Schallgutachtens durch den Verein und nach Einholung eines Rechtsgutachtens von Verwaltungsjuristen die Beschallung genehmigt.

Im Verlaufe der "öffentlichen" Pressekonferenz wurde der Ratsherr Wilken (Modernes Rendsburg) des Saales verwiesen. Die Ratsfraktion des eher bürgerlichen Modernen Rendsburg kritisiert den Vorgang der Genehmigung. So standen Mitglieder und Ratsherren dieser Wählergemeinschaft neben dem Landesvorsitzenden der Deutschen Zentrumspartei und Mitgliedern der Initiative gegen den Muezzin-Rufes im Foyer des Neuen Rathauses und drückten ihren Protest aus.
Die Vorgänge um die Informationspolitik der Stadtverwaltung gegenüber Stadtvertretern wird sicher noch ein Nachspiel haben. Die Kommunalaufsicht soll angerufen werden.

Auch die überregionalen Medien waren vertreten. Interviews wurden geführt, die vielen Protestplakate dokumentiert. Die spontan erstellten DinA 4-Seiten des ZENTRUMs stehen unter diesem Artikel als PDF-Datei zur Ansicht bereit.

Die tatsächliche Medienräsonanz werden wir im Laufe des Abends vorrangig in den Regionalprogrammen ermessen können. Sat 1 Regional zeigte gerade keine Kritiker in seinem Bericht, sondern erweckte den Eindruck, die Bürger seien gleichgültig und die 40 dB würden nicht über die Grundstücksgrenze hinaus wirksam.

Ganz klar ist angesichts des Entsetzens auf Seiten des Mili Görüs nahestehenden Trägervereins der Moschee nicht, ob die Stadtverwaltung mit ihrer Genehmigung nicht ein salomonisches Urteil gefällt hat. Wurde soviel genehmigt wie nötig, oder soviel wie möglich? Wenn die 40 dB tatsächlich nicht über die Grundstücksgrenze hinausreichen sollten, wäre den Nachbarn sehr geholfen, da die ohnehin hohe Schallbelastung nicht erhöht wird. In der Berichterstattung wurden Siegel auf der Verstärkeranlage gezeigt. Das im islamischen Kulturkreis übliche Vorgehen, die Grenzen durch langsames Lauterstellen auszutesten, wäre damit unterbunden.
Jedoch ist für viele Kritiker nicht die reine Schallbelastung Stein des Anstoßes, sondern der Inhalt des aus christlicher Sicht blasphemischen Rufes. Im Bericht eines Privatsenders behauptete der Vorsitzende des Moscheevereins, die Initiative der Muezzingegner hätte mit Verleumdungen gearbeitet und eine falsche Übersetzung des Textes des Rufes verbreitet. Die falsche Übersetzung wird gerne auch unterstellt, wenn Gewaltsuren aus dem Koran von Islamkritikern angeführt werden, um die Gewaltbereitschaft von Mohammedanern aus dem Koran zu erklären

Herr Breitner hat recht, wenn er auf die Legislative verweist, daß er nur Recht umsetzen könne. Aber genau seine Partei ist es, die derzeit um die Stimmen der Immigranten aus der Islamischen Welt wirbt. In der Schweiz hat das Volk die Möglichkeit ergriffen, die ihm seine Verfassung gibt, und hat der Islamisierung mit dem Minarett-Verbot eine Grenze aufgezeigt. Unsere gewählten Politiker dagegen setzen sich wie vormals Herr Schäuble und nun Bundesinnenminister de Maizière von der orangen "C"DU mit  verfassungsfeindlichen Organisationen wie Mili Görüs an einen Tisch und machen ihnen Zugeständnisse.

Wer die fortschreitende Islamisierung aufhalten will, aber Rassisten und anderen Extremisten keine Stimme geben will, muß das ZENTRUM wählen! Wir verteidigen das Grundgesetz gegen seine Feinde.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 07:36 Uhr