Deutschland soll Malediven bei der Islamisierung helfen

Wie weit die Islamisierung Europas schon vorangeschritten ist, belegt eine aktuelle Anfrage des Präsidenten der Malediven an Deutschland: Staatspräsident Mohamed Nasheed bittet deutsche Islam-Gelehrte darum, ihm bei der Durchsetzung der Scharia auf den Malediven zu helfen. Zuvor hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin getroffen, die ihm über die Fortschritte bei der Islamisierung Deutschlands berichtet hatte.

Kein anderer Staat der Welt schützt Vergewaltiger so sehr wie die Malediven, einzige Voraussetzung: Die Vergewaltiger müssen Muslime  sein. In den letzten vier Jahren kam nicht ein Vergewaltiger – trotz Anzeigen bei der Polizei – vor Gericht. Im Islam benötigen Frauen mindestens zwei männliche Zeugen, die eine Vergewaltigung auch vor Gericht bestätigen. So löst man das Problem der Vergewaltigungen auf ganz simple Art. Offiziell gibt es sie einfach nicht. Und wenn man Fälle von Gruppenvergewaltigungen (hier etwa eines zwölf Jahre alten Mädchens) auf den Malediven hat, dann erklärt der Staat das für völlig in Ordnung.

Und kaum ein anderer Staat der Welt unterdrückt Christen so sehr wie die islamischen Malediven. Seit Jahren gehört der Inselstaat zu den zehn schlimmsten Christenverfolgerstaaten weltweit. Aktuell belegt das Land Platz fünf des Open-Doors-Weltverfolgungsindex. Und weil der Staat die Menschenrechte so fleißig mit Füßen tritt, will er nun einen ständigen Sitz im UN-Menschenrechtsrat. Für dieses Ziel ist der Präsident derzeit pausenlos im Einsatz. Auch um die deutsche Unterstützung buhlte er in Berlin. Als Gegenleistung bietet er an, dass deutsche Scharia-Gelehrte bei der weiteren Islamisierung der Malediven helfen dürfen. 

Im Inselreich der Malediven ist der Islam die offizielle Staatsreligion. Die Gesetzgebung verbietet die Ausübung jeder anderen Religion. Systematisch werden Christen auf den Malediven verfolgt. Die Regierung betrachtet sich als Hüterin und Verteidigerin des Islam. Kirchen sind verboten; der Import christlicher Literatur ist untersagt; Nicht-Muslime werden diskriminiert, die gesellschaftliche Kontrolle ist enorm. Die Malediven sind jenes Land, das zum 1. Januar 2008 alles Staatsbürgern, die Christen sind, die Staatsbürgerschaft entzogen hatte, weil die Malediven ein rein islamisches Land sein wollen und christliche Staatsbürger seither nicht mehr dulden (siehe auch hier und hier). Dagegen hatte Bundeskanzlerin Merkel weder damals noch heute protestiert. Der Verfassungsrat der Malediven hat im Dezember 2008 eine Verfassungsänderung verabschiedet, wonach vom 1. Januar 2009 an nur noch Muslime Staatsbürger des Landes sein können (Artikel 9 Absatz D der neuen Verfassung). Mehr als 700 Christen wurden so zu Staatenlosen.

Nun hat der Staatspräsident des Landes Deutschland besucht. Und er hat wieder einmal Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen, die ihm über die Fortschritte bei der Islamisierung Deutschlands berichtete. Staatspräsident Mohamed Nasheed bittet deutsche Islam-Gelehrte nun darum, ihm bei der Durchsetzung der Scharia auf den Malediven zu helfen.

In der Öffentlichkeit streiten deutsche Politiker die Islamisierung Europas gern ab. In der Realität aber helfen sie sogar anderen islamischen Ländern dabei, Christen zu unterdrücken. Deutsche »Qualitätsmedien« machen sich mitschuldig – sie schauen politisch korrekt weg. Und helfen so bei der politisch korrekten Islamisierung.

Bundeskanzlerin Merkel hat bei ihrer Amtseiführung einen Amtseid geleistet, er lautet:

»Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.«

80 Prozent der Menschen, die die Malediven als Touristen besuchen, sind Christen. Auch Deutsche. Sie haben dort keine Rechte. Wenn sie vergewaltigt werden – passiert nichts. Die Malediven wollen die Islamisierung weiter vorantreiben. Und die Bundesrepublik unterstützt das. Wie Sie sehen, ist die Bundeskanzlerin für Christen nicht mehr wählbar. Denn sie hat – wieder einmal – gegen ihren Amtseid verstoßen.

Udo Ulfkotte