Polnische Autodiebe sind nun auch Realität im Leben des Bundesinnenministers

Gestohlener Audi von Thomas de Maizière wieder aufgetaucht

Rund 24 Stunden nachdem der Audi A 4 von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in der Dresdner Neustadt gestohlen worden war, ist das Fahrzeug am Mittwochabend an der Autobahn 4 zwischen Bautzen und Görlitz wieder aufgetaucht. Am Steuer saß ein 33 Jahre alter Pole, der fliehen wollte, als er in eine Polizeikontrolle geriet.

Nun ist Herr de Maizière selbst Opfer einer Straftat geworden, wie sie im Grenzraum für viele Bürger inzwischen leider Alltag ist. Daß dem Autodieb mit seiner Beute nicht die Flucht nach Polen gelang, liegt wohl nur an dem hohen Fahndungsdruck, der bei der Polizei entstand, als bekannt wurde, daß ausgerechnet ein Privatauto des Bundesinnenministers abhanden gekommen war.

Gefunden wurde das Auto ausgerechnet an jener Stelle, an der de Maizière am 25. Juni mit großem Mediengetöse eine Polizeiaktion gegen Autodiebe in Szene setzte.

Festgenommen wurde damals freilich trotz zahlreicher Kontrollen niemand.

Es ist zu befürchten, daß Thomas de Maizière auch aus dem aktuellen Vorfall nichts lernt und seinen naiven Traum vom grenzlosen Europa weiterverfolgt. Während es in der sächsischen CDU aufgrund der großen Empörung in der Bevölkerung inzwischen Stimmen gibt, die eine Wiedereinführung von Grenzkontrollen fordern, gehört Thomas de Maizière zu jenen unbelehrbaren ‚Sicherheits’-Politikern, die diese Maßnahme kategorisch ausschließen, wie alle deutschen „Spitzenpolitiker“ alles aus der EU mit Begeisterung verfolgen und befürworten.