Der islamistische Terror erreicht jetzt Stockholm


Dr. Klaus Wieser, Landesverband Hamburg                  12.12.2010 


Das haben sich die Schweden doch etwas zu ideal ausgemalt, dass sie am Rande Europas von dem internationalen Terrorismus verschont bleiben würden. Außerdem meinte sie, dass sie wegen ihrer ausgesprochen positiven Haltung gegenüber islamischen Asylanten und Einwanderern, wegen ihrer bemüht vorurteilslosen Haltung gegenüber Terrorverdächtigen und wegen ihrer sonstigen klinisch reinen politischen Korrektheit nicht zur Zielscheibe dieser mörderischen Steinzeitislamisten werden würde. Sie glaubten, sich von ihrem kleineren dänischen Nachbarn politisch positiv abheben zu können,indem sie – anders als diese – bewusst um die Gunst der Muslime buhlten, um die Islamisten unter ihnen pazifizieren zu können. Wie seinerzeit Arthur Neville Chamberlain 1938/1939 mit seiner "Appeasement" – Politik gegenüber Hitler träumten doch allen Ernstes viele schwedische Politiker und andere Meinungsführer in der schwedischen Öffentlichkeit, den Frieden ( in Europa ) "in unserer Zeit" wahren zu können – bezogen auf die Islamisten.
Das war wohl viel zu idealistisch – bösartig gesagt: zu naiv gedacht. Seit gestern, dem 11.12.2010, ist die Welt für die Schweden ganz anders.

 

 

 

 

Eigentlich hätten sie es besser wissen müssen, denn sowohl Dänemark, wie auch die Niederlande, Spanien und Großbritannien, in denen die Islamisten in der letzten Zeit auf die eine oder andere Weise ihr blutiges Antlitz zeigten, waren Länder die ursprünglich dem Islam und den Muslimen tolerant gegenüber standen. Sie haben es bitter bereuen müssen.
Dänemark hat wie die anderen europäischen Länder seine Konsequenzen aus dem "Karikaturenstreit" gezogen – unser Land inbegriffen. Überall wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
Wahrscheinlich werden die Schweden nun folgen müssen, obgleich sie sich auf ihre Friedfertigkeit und Toleranz soviel eingebildet hatten. Aber: Was bleibt ihnen anders übrig?

Dabei sind in dem flächenmäßig großem Land mit knapp 10 Millionen Einwohnern gerade einmal 2,7 % Muslime, fast ausschließlich eingewandert, die sich allerdings in bestimmten Regionen, beispielsweise in Malmö und in Södertälje südlich Stockholm, konzentrieren. Und es gibt auch einen Sprecher dieser Muslime in Schweden, Abd al Haqq Kielan, der von dem  28 jährigen mutmaßlichen Attentäter als einem irregeleiteten jungen Mann sprach, mit dessen Tat die anderen schwedischen Muslime nichts zu tun hätten.
Woher weiß er das so genau ?

Natürlich sagte er auch in seinem Interview mit der großen liberalen Zeitung DN ( "Dagens Nyheter" ) am 11.12.2010, dass der Islam an sich selbstverständlich mit der Tat nichts zu tun habe; es handele sich um eine zivilisierte Religion. Diese Aussage kennen wir bereits anderenorts.
Natürlich wird er /muss er dergleichen beteuern. Und natürlich stimmt es, wenn er sagt, diese Tat schade den Muslimen in Schweden. Selbstverständlich, denn nun sind die Schweden aus ihren schönen Träumen aufgewacht und die schwedische Säpo ( "Säkerhetspolis = Sicherheitspolizei ) wird zukünftig ein wachsameres Auge auf die Zugewanderten haben.Sie werden jetzt gezwungen sein, den Hetzpredigern in den Kellermoscheen das Handwerk zu legen. 
Ob und wieweit Kielan zu trauen ist, hängt davon ab, inwieweit man davon ausgeht, dass seine Aussagen auf der taqiya beruhen, also der islamischen Rechtfertigung, immer dann zu lügen / täuschen, wenn es zu Gunsten des Islams geschieht.

Die Begründung für das Handeln des Selbstmordattentäters soll aus einer E-Mail mit einer Ton- Botschaft auf Schwedisch und Arabisch zu entnehmen sein, die zehn Minuten vor den zwei Explosionen bei der schwedischen Nachrichtenagentur TT eintraf. Er teilte mit, dass der Grund für seine Tat das Schweigen des schwedischen Volkes zur heimischen Mohammed – Karikatur des heimischen Künstlers Lars Vilk sowie die schwedischen Soldaten in Afghanistan als Grund für seinen Aufruf zum Dschihad sei.
Bekanntlich gab es auch in Schweden eine Kontroverse über Karikaturen von Lars Vilk, der Mohammed als einen Hund dargestellt hatte. Außerdem dürfte ebenso bekannt sein, dass aufgrund des UNO – Beschlusses von 2001 etwa 500 schwedische Soldaten in Nordafghanistan in dem Gebiet kämpfen, für das Deutschland zuständig ist.

Der Attentäter selbst starb bei diesem Selbstmordattentat – zwei weitere Menschen wurden verletzt. Es hätte eine Riesenkatastrophe werden können, da die beiden Tatorte in der Stockholmer Innenstadt lagen, wo am Samstag, den 11.12.2010 ungefähr um 17.00 Uhr ein starker Einkaufstrubel herrschte.Zunächst explodierte ein Sprengsatz in einem Auto in der Olof - Palmes- Gatan und dann sprengte sich der Attentäter in der Bryggargatan / Ecke Drottningsgatan selbst in die Luft.

Die Schweden werden sich daran gewöhnen müssen, dass zukünftig sichtbar Polizei aufziehen muss, um sie zu schützen. Und sie müssen sich daran gewöhnen, dass auch sie in der friedfertigen und großzügigen Oase im Norden Europas Zielscheibe von denjenigen werden, denen sie bisher sehr viel guten Willen entgegen gebracht haben und denen sie immer gern geholfen haben.
Für die wirklich friedlichen und freundlichen Moslems, die in Europa unter uns Europäern leben möchten, könnte das geplante - aber nicht gelungene - Blutbad unter friedlichen Menschen in Stockholm, tatsächlich ein schwerer Schlag sein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. April 2011 um 10:10 Uhr