|
„Die haben nicht alle Tassen im Schrank !“ |
|
Dr. Klaus Wieser, Landesverband Hamburg, 08.11.2011
Das oder so ähnlich wird die übergroße Mehrheit der Deutschen antworten, wenn sie nach ihrer Meinung zu der am Sonntag, den 06.11.2011, von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen befragt werden. Besonders die sogenannte "Steuerreform" im Gesamtvolumen von 6 Mrd. Euro wird nach Ansicht der deutschen Steuerbürger der entscheidende Hinweis auf die bodenlose intellektuelle, mentale und soziale Beschaffenheit derjenigen sein, die uns zur Zeit regieren.
Der Grünen – Fraktionschef Jürgen Trittin spielte den Gebildeten, in dem er nach Angabe von BILD.de schimpfte: "Das ist ein Danaergeschenk, das vor allem zukünftige Generationen auspacken dürfen". Natürlich – liebe Leser - wissen Sie, dass der Begriff "Danaergeschenk" in der antiken Dichtung das hölzerne Pferd bezeichnet, das die Griechen ( Danaer) vor Troja zurückließen, um mit Hilfe der in seinem Inneren versteckten Krieger der Stadt zu erobern.
Es ist völlig unbegreiflich, dass bei einer Neuverschuldung von voraussichtlich 25 Milliarden Euro im nächsten Jahr noch weitere 6 Milliarden hinzu kommen – allein, um der "Gurkentruppe" FDP und ihrem überforderten Spitzenmedizinmann die Möglichkeit für die Behauptung an die Hand zu geben, man habe die Wahlversprechen eingelöst. Genau das Gegenteil hätte beschlossen werden müssen: Die Steuern für Spitzeneinkommen hätten bis zur verfassungsgemäßen Höchstgrenze gesteigert werden sollen, eine Vermögenssteuer hätte eingeführt werden müssen und die vielen Steuerschlupflöcher und Subventionen hätten beseitigt werden müssen. Angesichts der hohen Schuldenlast, der unfassbar hohen Risiken, die Deutschland zugunsten Europas eingehen musste, der ungewissen Konjunkturaussichten und schließlich wegen der demografischen Entwicklung, die der reduzierten jungen Generation untragbare Lasten aufbürdet, hätte jeder vernunftbegabte und verantwortlich handelnde Politiker nicht im Traum an derartige Steuersenkungen denken dürfen.
Das derartig dämliche Begründungen wie die von der nunmehr höheren Steuergerechtigkeit ( Stichworte: Ausstieg aus der kalten Progression, mehr Gerechtigkeit für die Bezieher kleiner Einkommen, Dank an die Menschen, die brav ihre Pflichten erfüllen und jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen usw.) machen nur allzu deutlich, wie es mit der Persönlichkeitsstruktur derjenigen aussieht, die uns zur Zeit regieren ( Siehe oben !) Wenn uns nur der Trost vergönnt wäre, darauf setzen zu dürfen, dass uns die parlamentarische Opposition bessere Köche und ein besseres Menü anbieten kann. Das Gegenteil ist der Fall !
Die DEUTSCHE ZENTRUMSPARTEI fühlt sich an den bekannten Spruch von Heinrich Heine erinnert: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um meinen Schlaf gebracht!"
|
|
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. November 2011 um 10:17 Uhr |