Die Energiewende schafft neue Gefahren

Hans-Dieter Even, Landesverband NRW, 14. Januar 2012

Die Partei der Grünen und die von ihr propagierten Energiewende wird zu einer latenten Gefahr für Gesundheit und Leben aller Feuerwehrleute. Es gibt ausreichend Beispiele, die es zu veröffentlichen gilt. Hauptgefahr bilden die auf einem Dach installierten Photovoltaikmodule (PV-Module) und deren elektrische Verbindung zum Wechselrichter.

Diese Module erzeugen, selbst bei geringer Lichteinwirkung, eine Spannung oberhalb von 120 V = Spannung (max. 1.000 V) mit unterschiedlicher Leistung. Bei bisherigen Modulen kann nicht unmittelbar am Modul "Druckwasserfest IP54" und berührungssicher abgeschaltet werden. Nach DIN VDE 0100 gilt eine Spannung ab 120 V als lebensgefährlich.
Bei einem Brand ist der Kontakt mit einer Spannung führenden Leitung über das Löschwasser zu befürchten. Eine akute Gesundheits- und Lebensgefahr kann dann eintreten. Ebenso sicher anzunehmen ist der elektrische Kontakt bei nicht fachmännisch verlegten oder durch Brandeinwirkung beschädigten Kabel.

Wir müssen an unsere Feuerwehrleute die Empfehlung aussprechen, bei einem Dachstuhlbrand mit darauf montierten PV-Modulen, den Dachstuhl kontrolliert abbrennen zu lassen. In gar keinem Fall kann ein Risiko für Gesundheit oder das Leben der Feuerwehrleute eingegangen werden.

Dies gilt so lange, bis alle montierten PV-Anlagen eine sichere und automatische Abschaltung unmittelbar am Modul eingebaut bekommen: So z.B. eine in der Glasumhüllung eingebaute Schmelzsicherung, wodurch der Kontakt mit den Spannung führenden Teilen sicher ausgeschlossen werden kann.
In NRW hat es bereits einen Unfall gegeben, bei dem ein Feuerwehrmann erheblich durch Einwirkung der Spannung aus einer am Dach montierten PV-Anlage verletzt wurde.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Januar 2012 um 10:07 Uhr