Dr. Klaus Wieser, Landesverband Hamburg, 07.03.2009
Schon gestern Abend konnte man vernehmen, dass die somalischen Piraten nun doch nicht in Hamburg, sondern in Kenia abgeurteilt werden sollen. Sind die verantwortlichen Politiker wirklich zur Vernunft gekommen ?
Vielleicht – und sogar von selbst, denn es ist doch wohl kaum damit zu rechnen, dass ausgerechnet unser Beitrag in unserem Internetauftritt ihnen dabei geholfen hat. Möglicherweise gehört dieser mit zu den Stimmen, die mitgeholfen haben, die dämlichen Festlegungen von „Amnesty International“ zu konterkarieren. Diese Organisation hatte möglicherweise ( wenn überhaupt ?? ) zu Zeiten des „Kalten Krieges“ ihre Funktion und ihre Verdienste – ist aber in der Gegenwart mangels echtem Feindbild nur ein lächerliches Zerrbild ihrer selbst. Sie sollte sich eher um die wirklichen Menschenrechtsverletzungen auf unserem Planeten kümmern. Vielleicht ist das aber zu aufwendig und zu wenig schlagzeilenträchtig. Ihr „Bemühen“ um die Sicherung der Menschenrechte der räuberischen somalischen Piraten bei den hochzivilisierten und humanen europäischen Nationen wie Deutschland ist schlichtweg lächerlich und unglaubwürdig.
Nun – mögen die gutmenschlichen Damen und Herren nach Kenia reisen und den Prozess gegen die Seeräuber beobachten. Ganz sicher werden sie das eine oder andere in Kenia bemängeln und gegebenenfalls sich sehr empört geben. Wahrscheinlich wird aber dieser Prozess erheblich „humaner“ sein, als die Spießgesellen dieser Verbrecher mit ihren Opfern umzuspringen pflegen.
Der Bundesvorstand der Deutschen Zentrumspartei freut sich über diese Entscheidung der Politik und wäre dankbar, wenn uns zukünftig vergleichbarer Quatsch erspart bliebe.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. April 2011 um 08:23 Uhr |