|
Brand an Kirchentür und die Medienlandschaft |
Herbert Karl, Landesverband BW, schrieb zum Brand an der Kirchentür von St. Peter in Duisburg Rheinhausen
Zitat:
„Brandstiftung Unbekannte steckten Kirchentür in Rheinhausen in Brand"
15.05.2012 | 16:44 Uhr
Duisburg.Unbekannte haben Montagabend vor der St. Peter Kirche in Rheinhausen gezündelt.Gegen viertel vor zehn rückte die alarmierte Feuerwehr zu der brennenden Holzkirchentür auf derPaulstraße aus und hatte das Feuer zumindest schnell gelöscht. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hatten die Täter einen Zeitungsstapel angezündet, der im Eingangsbereich der St. Peter Kirche lag. Dadurch geriet die Holztüre in Brand und es entstand Sachschaden. Jetzt sucht die Polizei Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise unter der Telefonnummer 0203/2800,“schrieb die »WAZ „DERWESTEN“« lapidar.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Mai 2012 um 07:46 Uhr |
|
Mehr Einsatz zum Kampf gegen religiöse und politische Extremisten ! |
|
Dr. Klaus Wieser, Hamburg, den 14.05.2012
Unheilvoll zeigen sich in unseren Tagen die ersten Anzeichen eines sich verschärfenden Kulturkampfes zwischen einer Neanderthal – Version des Islams, dem Salafismus, und unserer modernen und humanen Demokratie. Alles deutet auf eine viel schärfere Auseinandersetzung hin als die mit den "einheimischen" Formen inhumaner und antidemokatischer Gegnerschaften gegen unsere Gesellschaft.
Zunächst einmal einige Stichworte zu dem Salafismus: Deren Anhänger berufen sich auf eine dubiose Urform des Islams - bzw. einer Lebensgestaltung auf der Basis der angeblichen ( seinerzeit noch nicht interpretierten = "verfälschten" ) Lehre Mohammeds. Nun ist wohl allen einigermaßen Informierten bekannt, dass zwar die Lehre Mohammeds - schon beginnend - zu seinen Lebzeiten aufgeschrieben wurde. Jedoch später wurden diese und alle anderen Texte außer der von dem dritten Kalifen Uthman ibn Affan ( 644-656) veröffentlichten, auf seinen Befehl hin vernichtet. So ist uns nur diese Fassung überliefert, über die Urformen des Islams weiß man nichts. Hinzu kommen noch die sprachlichen Unterschiede in dieser Aufzeichnung zu den Überlieferungen (Dialektformen des Arabischen/Hocharabisch) sowie Probleme in den schriftlichen Aufzeichnungen selbst usw. Folglich wird etwas als Urform ausgegeben, was selbst nichts weiter als eine Interpretation ist. Diese basiert hauptsächlich auf den Auffassungen der Wahhabiten, die zum größten Teil im jetzigen Saudi – Arabien lebt. Sie stellen dort die größte religiöse Gruppe in der Bevölkerung dar, und ihre Lehre ist Staatsreligion. Diese konservative und dogmatische Richtung des sunnitischen Islams hanbalitischer Richtung gründet auf den Lehren Muhammad ibn Abd al-Wahhabs. Die Anhänger Ibn Abd al-Wahhabs nehmen für sich in Anspruch, die islamische Lehre authentisch zu vertreten. Der Wahhabismus lehnt den Sufismus und die islamische Theologie (Ilm al-Kalam) ab. Er wendet sich auch strikt gegen viele Formen des Volksglaubens, etwa die Verehrung von Heiligen, Wallfahrten zu Gräbern oder die jährliche Feier des Geburtstags des Propheten.
( Siehe hierzu Wikipedia )
Dass dieser Salafismus/Wahhabitismus eine hohe Affinität und ideologische Verknüpfung mit Al Quaida aufweist und starke Sympathien mit einem gewalttätig interpretierten Dschihad zeigt, macht ihn zu einem Hauptgegner einer jeden Demokratie – aber auch eines jeden anderen säkularen Staates, d.h. auch einer kommunistischen Diktatur wie China. Den deutschen Salafisten wird von allen seriösen Kommentatoren – also auch von islamischen - ein hoher Grad von Ahnungslosigkeit bescheinigt. Die im Koran und anderen islamischen Überlieferungen bezeichnenderweise unzureichende Ächtung von Gewalt wird von den Salafisten hauptsächlich als Rechtfertigung ihres Kampfes gegen die demokratische Verfasstheit unseres Staates gesehen. Das erinnert sehr stark an den Marxismus/Kommunismus, der dann für den Leninismus/Stalinismus eine Rechtfertigung für deinen millionenfachen Massenmord bereitstellte. Der braunen Variante des mörderischen Totalitarismus, dem Faschismus / Nationalsozialismus, fehlt bekanntlich sogar dieses ideologische Mäntelchen. Dort, wo er im Alltagsleben auftritt, gibt es für seine Anhänger nur den Hass auf Andersdenkende und anders Aussehende entweder im Original mit Schlagstock und Springerstiefeln oder aber in notdürftiger Verkleidung, um nicht auf Anhieb enttarnt zu werden. Allerdings vermittelt die rechtspopulistische "Pro NRW" nicht den Eindruck, eine faschistische Partei bzw. nationalsozialistische Folgeorganisation zu sein.
Trotzdem: Allen drei Varianten ist gemeinsam, dass sie besonders junge Menschen rekrutiert, die schlecht oder gar nicht in unsere Gesellschaft integriert sind. Dass sind nicht nur Menschen, besonders häufig junge Männer, die persönliche Schwierigkeiten mit sich selbst oder ihre Umwelt haben oder berufliche Versager sind. Oder es handelt sich um Menschen, die aus irgend welchen anderen Gründen von ihrer Umwelt diskriminiert werden.
Die DEUTSCHE ZENTRUMSPARTEI fordert unsere zuständige Behörden auf, mehr Einsatz gegen religiöse und politische Extremisten zu zeigen. Das beinhaltet besonders, jungen Menschen - besonders junge Männer – durch geeignete Mittel davon abzuhalten, in eine dieser Formen eines menschenverachtenden Extremismus abzusinken. Die DEUTSCHE ZENTRUMSPARTEI fordert dafür im Kampf gegen den Salafismus die Mitwirkung der islamischen Verbände und besonders der Imame an der Basis ein, aktiv für einen modernen, humanen Islam und für unsere Freiheitlich Demokratische Grundordnung gegen diese dschihadistische Verfälschung ihrer Religion einzutreten. Diese Form des Islams, nämlich die salafistische, gehört absolut nicht zu Deutschland. Genauer: Sie gehört nirgendwo hin! |
|
Das ESMFinG – ein Leserbrief |
Dr. Klaus Wieser, Hamburg, 13.05.2012
Im folgenden veröffentlichen wir wunschgemäß einen Beitrag von Herrn Dr. Penner. Herr Dr. Penner ist Naturwissenschaftler, ehemaliges FDP – Mitglied, und gibt im folgenden seine Meinung wieder, die sich nicht mit dem Standpunkt der DEUTSCHEN ZENTRUMSPARTEI deckt und im übrigen streckenweise auf Fehlern und Missverständnissen beruht. Trotzdem vermittelt dieser Leserbrief einen guten Einblick in die gegenwärtige Diskussionslage und verdient allein deshalb schon Beachtung. Zu Ihrer eigenen Information empfehlen wir allerdings die Lektüre des ESM – Finanzierungsgesetzes selbst und die entsprechenden anderen Beiträge in diesem Internetauftritt.
Der Wortlaut des Leserbriefes:
"Chem. Dr. Hans Penner,
Linkenheim-Hochstetten
11.05.2012
An die Mitglieder des Deutschen Bundestages
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit richte ich die dringende Bitte an Sie, dem ESM-Finanzierungsgesetz (ESMFinG) nicht zuzustimmen.
Dieses Gesetz dient nach Auffassung der Fachleute nicht dem Wohl des deutschen Volkes, sondern ist grundgesetzwidrig und würde unabsehbare Folgeschäden verursachen.
Bitte, beachten Sie folgende Fakten:
1. Frankreich und Griechenland haben bei den jüngsten Wahlen entschieden, die europäische Sparpolitik abzulehnen. Für Deutschland bringen diese Entscheidungen zusätzliche Belastungen.
2. Das ESMFinG erfordert eine supranationale ESM-Bank, die geheim arbeitet, unkontrollierbar ist und nicht demokratisch legitimiert geleitet wird. Siehe ESM-Vertrag.
3. Deutschland verpflichtet sich, an die ESM-Bank 190 Milliarden Euro zu zahlen und damit einen Teil seiner Haushaltssouveränität aufzugeben. Das ist grundgesetzwidrig.
4. Die ESM-Bank dient der zentralen europäischen Schuldenverwaltung und führt zu einer Fiskal-Diktatur. Deutschland wird gesetzwidrig gezwungen, die Schulden korrupter Staaten zu übernehmen.
5. Die ESM-Bank spaltet Europa in eine Euro-Zone und in eine Nicht-Euro-Zone.
6. Die ESM-Bank führt zu einem europäischen Bundesstaat und zur grundgesetzwidrigen Preisgabe Deutschlands als souveränen Staat. Eine europäische Zentralregierung ist nur durch eine Diktatur realisierbar.
7. Das ESMFinG führt nicht zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, weil Deutschland durch die Übernahme fremder Staatsschulden in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird und selbst dem Staatsbankrott näher kommt.
8. Das ESMFinG fährt nicht zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, weil die Ursachen der Wirtschaftsschwäche der europäischen Südstaaten nicht durch Kredite beseitigt werden können. Diese Ursachen sind Verwaltungsversagen, Korruption, mangelnde Leistungsbereitschaft und Steuerhinterziehung.
Ich hoffe auf eine starke Verbreitung dieses Schreibens in der Bevölkerung und auf die Unterstützung von verantwortungsbewussten Bürgern.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner" |
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Mai 2012 um 08:53 Uhr |
|
Der Völkermord an den Christen in der Türkei vor 97 Jahren |
|
Dr. Klaus Wieser, Hamburg, 06.05.2012
Gemeinhin wird vom Völkermord an den Armeniern gesprochen, wenn von dem ersten Genozid im 20.Jahrhundert gesprochen/geschrieben wird. Jedoch beschränkte sich dieses entsetzliche Geschehen nicht nur auf die christlichen Armenier sondern betraf die ebenso christlichen Aramäer / Assyrer sowie die Pontosgriechen. Überlebende Kinder des Massenmordes wurden zu Türken erzogen und die jungen Frauen und Mädchen verschwanden in den türkischen, kurdischen und arabischen Harems. Das Eigentum der Ermordeten wurde unter den Tätern und denjenigen verteilt, die den Auftrag dazu erteilt hatten. Über den Umfang dieses Genozids gibt es nur Schätzungen: Die Anzahl der gewaltsam zu Tode gekommenen Armenier wird auf bis zu zwei Millionen veranschlagt. Von den Pontosgriechen und den Aramäern / Assyrern sollen jeweils etwa eine halbe Million ermordet worden sein. Insgesamt kann von etwa 3 Millionen Menschen ausgegangen werden, die aufgrund ihrer ethnischen Abstammung und Religionszugehörigkeit auf Befehl der jungtürkischen Regierung ( noch in der Osmanenzeit ) durch türkische Soldaten und Polizisten und ihren kurdischen Hilfstruppen sowie unter massiver Unterstützung durch einen türkischen und kurdischen Mob deportiert und ausgerottet wurden. Möglicherweise ist die Zahl der Opfer noch höher.
Dieser Genozid an den Christen in der jetzigen Türkei war natürlich nicht unbemerkt geblieben, denn im Ersten Weltkrieg stand das Osmanische Reich an der Seite der Mittelmächte und viele Deutsche und Österreicher sowie Ungarn waren im Land. Als dann am 24. und 25. April 1915 dieser organisierte Massenmord an den Christen begann, gab es keinen Aufschrei der zivilisierten Welt – auch nicht in Deutschland und Österreich – Ungarn. Denn: Es herrschte Krieg. Das Deutsche Reich und die Österreich – ungarische Doppelmonarchie mussten alles vermeiden, damit nicht das zerbröselnde Osmanische Reich auf die Seite der Entente getrieben wurde. Von der deutschen Führung erging deshalb der strikte Befehl an die Deutschen in der Türkei, nicht einzugreifen.
Natürlich sahen nicht alle Menschen diesen Gräueltaten zu: Ob Ausländer oder Einheimische – viele versteckten Christen, sabotierten Mordanweisungen oder handelten trotz der Gefahr für ihr eigenes Leben diesen zuwider. Das letztere waren nicht nur Aleviten und Schiiten – beide selbst Minderheiten im sunnitischen geprägten Osmanischen Reich - sondern auch türkische und kurdische Sunniten. Das hat unter anderem dazu geführt, dass trotz allem nicht wenige Christen das Massaker überlebten und fliehen konnten. Heute gibt es deshalb viele Armenier nicht nur in dem (Rest-)Armenien im Norden, das seinerzeit zu Russland gehörte und von russischen Truppen besetzt war, sondern auch in Frankreich und den USA. Aramäer / Assyrer haben hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz und Schweden eine neue Heimat gefunden und die überlebende Pontosgriechen konnten in das Heimatland ihrer Vorfahren nach Griechenland, sowie nach Südrussland und in die USA fliehen oder wurden gegen Türken ausgetauscht.
Die türkische Bewertung dieses Genozids in der Gegenwart ist mit dem zu vergleichen, wie heute sich bestimmte Rechtsextremisten zu dem Holocaust äußern. Offiziell gehen türkischen Offiziellen von 300.000 armenischen Opfern aus, die den "Deportationen"(?) während des Ersten Weltkrieges zum Opfer gefallen seien. Und weiter: Der türkische Staat habe vor und während des Ersten Weltkrieges um seine Existenz bangen müssen, weil er der Loyalität seiner armenischen Untertanen nicht sicher gewesen sei. Deshalb habe er sie aus dem Kriegsgebiet evakuieren müssen. Bedauerlicherweise habe es dabei Opfer gegeben. Gern werden in diesem Zusammenhang die bürgerkriegsähnlichen Zustände zum Ende des Osmanischen Reiches genannt, bei denen angeblich 570.000 Türken ums Leben gekommen seien. Kein Wort von den Pogromen, die schon Ende des 19. Jahrhunderts gegen die Armenier und den anderen Christen im Osmanischen Reich stattgefunden haben.
Der türkische Staat hat das öffentliche Gedenken an die christlichen Opfer kriminalisiert. Immer wieder muss man hören, dass Maßnahmen bis zum Mord an Intellektuellen von dem merkwürdigen türkischen "Rechtsstaat" ergriffen werden, um die Mahner zum Schweigen zu bringen. Diese türkische Politik der Jungtürken mit Hilfe "ethnischer Säuberungen" das Staatsgebiet rein türkisch und rein muslimisch - sunnitisch zu machen, findet ihre Fortsetzung in der türkischen Kurdenpolitik der Gegenwart. Atatürk und die Jungtürken hatten seinerzeit die Kurden als "Bergtürken" bezeichnet, die man mit geeigneten Maßnahmen zum reinen Türkentum erziehen müsse.
Nebenbei kann man in diesem Zusammenhang von einer Rache der Geschichte sprechen, weil die Kurden im türkischen Auftrag und im eigenen räuberischen Interesse die schlimmsten Verfolger der Christen waren. Die kurdischen Siedlungsgebiete überlappten sich nämlich mit den armenischen, deshalb gehörten die Kurden zu den Hauptnutznießer von Pogromen gegen Armeniern. Die meistens sunnitischen Kurden konnten sich am häufigsten an dem Hab und Gut ihrer erschlagenen oder vertriebenen christlichen Nachbarn bereichern. Allerdings sind sie selbst seit vielen Jahren in den Focus "ethnischer Säuberer" und Anhänger eines großtürkischen Reiches geraten.
Die wenigen Christen, die in der Türkei verblieben sind, sind noch heutzutage dort der Wut ihrer Verfolger ausgesetzt. Immer wieder hört und liest man von Morden oder anderen Gewaltakten. Jedoch nicht nur die Christen sondern auch die Aleviten, Yesiden und andere religiöse Minderheiten werden in der Türkei weiter verfolgt.
Die DEUTSCHE ZENTRUMSPARTEI ruft deshalb dazu auf, die besonderen Beziehungen der EU zur Türkei auf Eis zu legen, bis sich die Türkei zu ihrer Geschichte bekannt hat und den Christen sowie den anderen Minderheiten in ihrem Land diejenigen Rechte einräumt, wie sie die Türken in der EU schon lange haben.
Der Grad der EU – Tauglichkeit lässt sich am besten daran messen, wie die entsprechenden Länder mit ihrer eigenen geschichtlichen Schuld umgehen. Die Türkei ist dafür ein Negativbeispiel, weil sie sogar noch in der Gegenwart ihren Minderheiten wenig oder keinen Schutz gewährt
|
|
|