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Das hat uns gerade noch gefehlt! |
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Dr. Klaus Wieser, Landesverband Hamburg, 09.12.2011
Kaum hat sich die Republik widerwillig mit der Tatsache vertraut gemacht, dass wir in Deutschland ein braunes Mordpack beherbergen, denen mindestens zehn Menschen in den letzten Jahren zum Opfer gefallen sind, müssen wir jetzt zur Kenntnis nehmen, dass auf den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, ein Attentatsversuch unternommen wurde. Als Täter bekannten sich linke Anarchoterroristen in Italien, die sich als "Informelle Anarchistische Föderation" ( FAI) bezeichneten.
Anders als seinerzeit mit der sog. "Roten Armee Fraktion" ( RAF ), denen ein Vorgänger von Josef Ackermann, nämlich Alfred Herrhausen, am 30. November 1989 durch ein Bombenattentat zum Opfer fiel, hat es seither noch keine weiteren Opfer linker Gewalt gegeben. Beunruhigend ist, dass in dem Bekennerbrief von zwei weiteren Briefbomben die Rede war. Bisher ist jedoch in Deutschland von einem weiteren Attentat bzw. -versuch nichts bekannt. Allerdings ist zwischenzeitlich in einer Filiale des Steuerbüros Equitalia in Rom eine Paketbombe explodiert. Dabei wurde der Leiter der Krediteintreibungsgesellschaft verletzt. Bisher ist noch unklar, ob zwischen dem Attentatsversuch auf den Deutsche Bank - Chef und dem letztgenannten Attentat ein Zusammenhang besteht. Allerdings besteht dafür eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Die italienische linksterroristische Gruppe FAI, die sich zu dem Anschlag bekannte, könnte mit derjenigen identisch sein, die im Jahre 2003 einen missglückten Briefbombenanschlag auf die Europäische Zentralbank verübte.
Beruhigend ist, dass Gregor Gysi, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, den Anschlagsversuch auf Ackermann verurteilte. Niemand habe das Recht, einem Menschen seine Gesundheit oder gar sein Leben zu nehmen. Die Täter hätten nicht begriffen , worum es ginge. Der DEUTSCHEN ZENTRUMSPARTEI fällt es nicht schwer, sogar dem Vorsitzenden der Linksfraktion in dieser Aussage voll zuzustimmen. Aber wir meinen, dass jede Form der Gewalt in der Gesellschaft abzulehnen ist. Das aber schließt auch Gewalt gegenüber den Sicherheitskräften mit ein und die "Gewalt gegen Sachen". Es wäre wünschenswert, wenn die Linken sich tatsächlich dazu entscheiden könnten, auf ihre Randgruppen einzuwirken, dass nicht dauernd das Demonstrationsrecht durch Krawalle und durch Gewalt gegenüber der Polizei missbraucht wird, und dass auch das Eigentum anderer Menschen respektiert werden muss. Mit dem letzteren ist auch die Gewalt gegenüber geparkten Kraftfahrzeugen gemeint. In den Metropolen Berlin und Hamburg brennen immer wieder Fahrzeuge in der Nacht. Dabei ist in einer Vielzahl ( Mehrzahl ?) der Fälle von einem pseudopolitischen Hintergrund auszugehen. Der Attentatsversuch an Josef Ackermann hat jedoch eine andere Qualität als brennende Fahrzeuge. Es ist zu hoffen, dass dieser Spuk sofort aufhört.
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